Prävention
Wie trägt DIVO zur Unfallverhütung in Schulen und Kitas be
Zu wissen, wie man sich im Falle eines schweren Verkehrsunfalls als Ersthelfer richtig verhält, kann Menschenleben retten. Jeder Laie kann mit geringem Aufwand helfen, bis Rettungskräfte an der Unfallstelle eingetroffen sind. Nutzen Sie daher bitte auch Auffrischungslehrgänge von Rettungsdiensten, damit Sie über Hilfemöglichkeiten Bescheid wissen.
Zur Prävention und Unfallverhütung stellt DIVO wieder die beliebte Sicherheitsausrüstung für Kindergärten und Schulen kostenlos zur Verfügung - solange der Vorrat reicht.
Informationen bei:
Andreas Hasenbein
1. Vorsitzender
0176 31119715
Europäischer Unfallbericht
- Durch die Nutzung des Europäischen Unfallbericht können Sie sich einen Großteil unangenehmer Auseinandersetzungen mit Versicherungen ersparen.
- Es handelt sich dabei sich um ein international gebräuchliches Formular, das die Europäische Union gemeinsam mit den Versicherern für solche Straßenverkehrsunfälle entwickelt hat, bei denen die Verursacherfrage klar und die Unfallbeteiligten sich einig sind. Das blau-gelbe Formular füllen die Beteiligten gemeinsam aus und unterschreiben es. Durch diesen Vorgang erfolgt kein Schuldanerkenntnis, sondern es werden die objektiv feststellbaren Fakten dokumentiert. Das gemeinsame Ausfüllen schafft Klarheit über Unfallhergang, die Beteiligten und hilft bei der Kommunikation mit der Versicherung, um die Schadensabwicklung zügig bearbeiten zu können.
Inhalte und praktische Hinweise
Folgende Angaben werden im Unfallbericht erfasst:
- Personalien der Beteiligten (inkl. Info zur bestehenden Versicherung)
- Erreichbarkeit der Beteiligten
- Daten der Fahrzeuge
- Position der Fahrzeuge an der Unfallstelle (Skizze)
- Schäden
Jeder Beteiligte erhält eine identische Kopie des Berichts. Der Europäische Unfallbericht sollte neben dem Erste-Hilfe-Kasten und Warndreieck zur Standardausstattung jedes Autos gehören. Sie erhalten das Formular von Ihrer Versicherung oder können es online herunterladen.
Die DIVO hat außerdem eine Kurzform entwickelt, die die wichtigsten Punkte zusammenfasst. Bewahren Sie diesen Flyer im Handschuhfach auf, damit er im Falle eines Unfalls griffbereit ist.
Feuerlöscher
- In Deutschland sind Feuerlöscher nur in Reisebussen und bei Gefahrguttransporten vorgeschrieben. Dennoch können Sie durch das Mitführen eines Feuerlöschers im Auto größeren Schäden vorbeugen, indem Sie Brände schon sofort bei der Entstehung bekämpfen.
- In einigen Ländern Europas ist das Mitführen von Feuerlöschern auch im PKW vorgeschrieben.
- Gewerblich Tätige, die eine oder mehrere Gasflaschen im Auto transportieren, sind seit dem 01.01.2004 gesetzlich verpflichtet, mindestens einen 2kg-Feuerlöscher mitzuführen.
- Ideal für das Auto sind 2kg- oder 6kg-Feuerlöscher für die Brandklassen A, B und C. Die Brandklasse A bezeichnet Brände mit festen Stoffen wie Textilien und Autoreifen. Die Klasse B bezeichnet Brände mit flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen wie Benzin, Öl und Kunststoffe. Die Brandklasse C bezeichnet Brände von Gasen. Da in einem Kraftfahrzeug immer verschiedene brennbaren Stoffe vorhanden sind, sollte ein Feuerlöscher für alle Brandklassen geeignet sein.
- Ein 2kg-Feuerlöscher passt oftmals gut unter den Beifahrersitz. Wem aber mehr Platz im Auto zur Verfügung steht, der sollte sich einen 6kg-Feuerlöscher mitführen und sich mit dessen Handhabung vertraut machen.
Erste Hilfe – Wissen und Auffrischung
Die größte Schwachstelle in der Rettungskette ist der Zeitraum zwischen Unfall und dem Eintreffen der Rettungskräfte. Laut Statistik unterbleibt in 80 % der Unfälle jede Hilfeleistung aus Unsicherheit und Angst. Das Einzige, was man falsch machen kann, ist, nicht zu helfen – man macht sich damit sogar strafbar (unterlassene Hilfeleistung). 5–10 % der schwerverletzten Unfallopfer würden überleben, wenn rechtzeitig Erste Hilfe geleistet würde.
Viele haben zwar vor dem Führerschein einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht, doch bereits nach einem Jahr ist die Hälfte des Erlernten vergessen. DIVO empfiehlt regelmäßige Auffrischungskurse bei Malteser, Johanniter oder Rotes Kreuz. Um Scheu früh abzubauen, ist es sinnvoll, bereits mit Kindern Erste Hilfe zu üben. Schulsanitäter und Angebote in Kitas und Schulen fördern frühzeitige Sensibilisierung.
Verbandskasten im Auto
- Das Mitführen von Erste-Hilfe-Material im Auto ist laut Straßenverkehrsordnung Pflicht. Der Inhalt ist durch DIN 13164 vorgeschrieben.
- Beachte das Verfallsdatum von Pflastern, sterilen Kompressen und Handschuhen und ergänze den Verbandskasten nach Gebrauch.
- Der Verbandskasten sollte leicht zugänglich sein, um im Notfall sofort helfen zu können.
- Alle Fahrzeugführer können ihr Material nutzen, um Unfallfolgen zu vermeiden.
- Es werden keine umfangreichen medizinischen Kenntnisse erwartet, aber Grundwissen hilft bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.
- Regelmäßige Auffrischungskurse der Rettungsdienste sind empfehlenswert. So können Sie möglicherweise Leben retten.
Notruf
Ein Notruf ist von jedem Telefon aus kostenlos. Bei deutschen Mobiltelefonen muss eine aktive SIM-Karte eingelegt sein. In fast allen europäischen Ländern sowie in Russland, der Ukraine und weiteren Staaten gilt die Nummer 112. In Deutschland erreicht man außerdem die Polizei unter 110.
Für einen reibungslosen Notruf gelten bestimmte W-Regeln, die das richtige Verhalten und die nötigen Angaben festlegen. Dazu gelten folgende W-Regeln:
- Wer ruft an?
- Wo ist etwas passiert?
- Was ist passiert?
- Wie viele Verletzte?
- Welche Art von Verletzungen?
- Warten auf Rückfragen!
- Der Anrufer sollte erst auflegen, wenn die angerufene Leitstelle keine Fragen mehr hat und das Gespräch beendet.
Spendenkonto
Sparkasse Krefeld
IBAN: DE80 3205 0000 0059 3906 41
BIC: SPKRDE33XXX
Hilfreiche Links
notfallseelsorge.de
psychotraumatologie-aktuell.de
traumahilfe-ev.de
trauma-info.de
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